#Reinschauen

ConnAct Global - für Nähe in der Ferne

Durch ConnAct Global möchten Marlene und ihr Team es ermöglichen, dass Reisende und Einheimische intensiver miteinander in Kontakt treten können. ConnAct Global gibt sowohl Menschen, die durch Studium und Beruf nicht die Zeit für einen langen Aufenthalt haben, die Möglichkeit in eine fremde Kultur einzutauchen, als auch Einheimischen die Chance, die Besucher ihres Landes kennenzulernen und sich auszutauschen.

Erzähl uns von Deinem Projekt 

Unser Projekt heißt ConnAct global „Für die Nähe in der Ferne!“, wir möchten Menschen auf der ganzen Welt verbinden, indem wir den Austausch zwischen Reisenden und Einheimischen fördern. Wir sind der Meinung, dass Begegnungen mit Einheimischen Reisen Mehrwert geben. Viele wissen das, aber nur wenigen gelingt eine Kontaktaufnahme, die über das Bestellen von Kaffee und Eis hinausgeht. Indem Reisende und Einheimische zusammen an Projekten arbeiten, lernen sie sich gegenseitig kennen und engagieren sich gleichzeitig.

Woher nimmst Du Deine Motivation für Dein Projekt? Wie kamst Du auf die Idee? 

Nach einer Sri-Lanka-Reise fragte mich meine Mutter nach der Lebensweise der Menschen dort. Da fiel mir auf, dass sich leicht über Landschaft und Strände berichten lässt, aber viel zu wenig über das Leben der einheimischen Bevölkerung. Dann ist mir die Idee gekommen, dass eine Plattform mit Projekten aus aller Welt die Lösung wäre, Engagement und Kennenlernen zu verbinden.

Meine Motivation nehme ich aus der Zusammenarbeit mit meiner Teampartnerin Nina, zusammen freuen wir uns über jedes Projekt, das Interesse hat auf unserer Plattform veröffentlicht zu werden. Außerdem macht es einfach Spaß gemeinsam für das Projekt kreativ zu werden. Meine Cousine Pia malt Bilder für Video und Flyer, mein Bruder Erik und sein Freund Marvin setzen mediengestalterische Aufgaben um und mehrere meiner Freundinnen besuchen in den kommenden Semesterferien Projekte, die wir durch ConnAct global schon vermittelt haben.

Du warst Teilnehmer der 23. Runde der Civil Academy. Was hat das für Dich bedeutet? 

Motivation pur. Es ist immer cool von den anderen zu sehen, wo sie mit ihrem Projekt stehen und welche Fortschritte sie machen. Mit vielen habe ich immer noch Kontakt und verfolge deren Arbeit.

Wie ging es mit Deinem Projekt nach der Civil Academy weiter? 

Erstmal war eine kurze Pause, ich musste meine Bachelorarbeit schreiben und habe ein Auslandssemester gemacht. Ab November 2017 haben wir dann richtig gestartet und Projekte gesucht, Flyer gedruckt und uns in die Ausarbeitung des Businessmodells gestürzt.

Was waren Herausforderungen und Hürden, was war bisher Dein größter Erfolg mit Deinem Projekt? 

Der Größte Erfolg war der Sieg bei der Innovate 2017 hier in Osnabrück, wo wir 1500€ gewonnen haben. Die aktuelle Hürde besteht darin eine Möglichkeit zur langfristigen Finanzierung zu finden.

Was hast Du aus der Civil Academy mitgenommen? 

Optimismus und den Gedanken, dass alles möglich ist. Oft schaue ich mir noch Unterlagen von den Seminaren an.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft des Projekts / Deine persönlichen Pläne? 

Das Projekt soll groß und toll werden. Wenn Nina und ich in anderthalb Jahren mit unserem Master fertig sind möchten wir erstmal unsere ganze Zeit in das Projekt stecken. Ich bin mehr als gespannt, was in 10 Jahren aus ConnAct global geworden ist.