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KRF - KinderRechteForum

2014 gründete Üwen das KinderRechteForum. Gemeinsam mit seinem Team, zahlreichen Ehrenamtlichen, Unterstützern und Partnern aus der Politik soll Kindern Zugang zu ihren Rechten ermöglicht werden.

Erzähl uns von Deinem Projekt

Das KinderRechteForum (KRF) ist eine Kinderrechtsorganisation mit Sitz in Köln und wurde bereits 2014 von mir gegründet. Neben Nora (sie hat ebenfalls an der 22. Runde teilgenommen) und mir besteht das Team mittlerweile aus 15 Mitarbeitern, die über die gesamte Bundesrepublik verteilt sind.

Wir setzen uns für die Verwirklichung der Kinderrechte ein und mobilisieren viele Ehrenamtliche, sowie Spender, sich für eine gerechtere Welt zu engagieren. Um dieses Ziel zu erreichen informieren wir nicht nur über Kinderrechte oder initiieren Veranstaltungen, sondern vertreten die Interessen von Kindern auch aktiv und in Einzelfällen.

Woher nimmst Du Deine Motivation für dein Projekt?  Wie kamst Du auf die Idee?

Angefangen hat alles vor etwa 10 Jahren. Damals wollte ich mich ganz einfach durch kleine Aktionen für eine bessere Welt einsetzen. Irgendwann bin ich dann durch einen Zufall mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF in Berührung gekommen und Botschafter geworden. So hat sich dann mein Interesse und Engagement stets weiterentwickelt. 2014 hatte ich dann das Bedürfnis von der Entwicklungshilfe zur individuellen Hilfe umzusatteln, das tat ich dann auch durch die Gründung des KRFs.

Du warst Teilnehmer der 22. Runde der Civil Academy. Was hat das für Dich bedeutet?

Die Civil Academy verbinde ich mit ganz besonders spannenden Tagen. Erstmal war es ein tolles Gefühl, dass mein Projekt aus den ganzen Bewerbern auserwählt wurde. Das hat mir gezeigt, dass meine Arbeit anerkannt und vor allem geschätzt wird. Ganz toll war dann natürlich, dass wir vom KRF mit zwei Projekten sogar im Doppelpack teilnehmen durften.

Insgesamt war der Austausch mit diesen vielen engagierten Menschen das tollste für mich und obendrein haben wir noch ein paar wichtige Dinge für die weitere Arbeit gelernt.

Wie ging es mit Deinem Projekt nach der Civil Academy weiter?

Nach der Civil Academy ist der ein oder andere Stein ins Rollen gekommen. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, wir konnten nicht nur unsere Projekte weiterentwickeln, sondern auch uns selbst. Durch die Civil Academy haben wir noch mehr Selbstbewusstsein in Bezug auf unser Projekt erlangt und durften sogar im Bundesfamilienministerium vorsprechen.

Außerdem haben wir im Anschluss gemeinsam mit unseren Paten, 11wieDu (www.11wieDu.de)  die “Children Unite”-Initiative gestartet und unsere erste Tochtergesellschaft gegründet. Children Unite ist dabei aber nicht nur Projekt, sondern eine Botschaft. Es geht darum, Kinder zu vereinen und sie bei ihrem Einsatz für eine bessere Welt zu unterstützen, sowie zu begleiten. In diesem Zuge entstand in diesem Jahr auch unser erstes internationales Hilfsprojekt.

Was waren Herausforderungen und Hürden, was war bisher Dein größter Erfolg mit Deinem Projekt?

Eine der größten Herausforderungen war wahrscheinlich die Gründung unserer gemeinnützigen UG im Jahr 2016 und alles was damit in Verbindung steht (z.B. die Rücksprachen mit dem Finanzamt). Aber: Wir haben es gemeistert!

Den größten Erfolg erzielen wir tatsächlich bei unserer individuellen Hilfe. In den letzten Monaten und sogar Jahren konnten wir schon sehr vielen Kindern, sowie Familien helfen. Dabei sind insbesondere die Fälle, in denen es um Abschiebungen geht von sehr großer Bedeutung für uns. Denn hierbei handelt es sich nicht nur um einen Fall, sondern meistens um gefährdete Menschenleben und die Zukunft von Kindern.

Was hast Du aus der Civil Academy mitgenommen?

Aus der Civil Academy konnte ich sehr viel mitnehmen. Besonders wichtig sind hierbei die Fähigkeiten rund um das Projektmanagement und Fundraising. Aber es gibt noch einen weiteren Punkt: Auch im gemeinnützigen Sektor darf man wirtschaftlich denken und handeln, solange es dabei hilft das übergeordnete Ziel zu erreichen.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft des Projekts / Deine persönlichen Pläne?

Aktuell arbeiten wir an einer konstanten Finanzierung unserer Arbeit, z.B. durch öffentliche Fördermittel. Außerdem planen wir gerade ein Forschungsprojekt, durch das Standards für die Unterbringung von Menschen, insbesondere Kindern, in Notsituationen entwickelt werden sollen. Darüber hinaus werden unsere bestehenden Projekte  natürlich weitergeführt und vor allem stets weiterentwickelt.

Kontakt

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